Thema Jugendschutz: Die Politik muss aufwachen

eZigaretten sind kein Spielzeug für Kinder und sollten nur von erwachsenen Rauchern genutzt werden dürfen, die eine deutlich weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette suchen. Der Verband des eZigarettenhandels fordert seit seiner Gründung im Dezember 2011 die Politik auf, das Jugendschutzgesetz um die Nutzung der eZigarette zu erweitern. Die Politik muss nach einem achtjährigen Dämmerzustand nun endlich handeln.

Schon in der Satzung des VdeH von 2011 ist der Jugendschutz zentral verankert ( http://www.vd-eh.de/Satzung-VdeH.pdf ). Jedes der aktuell 120 Mitglieder des Verbands verpflichtet sich, eZigaretten, Liquids und Zubehör nicht an Jugendliche zu verkaufen. Wir unterstützen alle Bestrebungen für einen besseren Jugendschutz.

 

Politik lässt Initiative vermissen

Seit 2007 gibt es die eZigarette im deutschen Handel. Bis vor einem Jahr hat die Politik in Deutschland zum Thema eZigarette und Jugendschutz nichts verlauten lassen.

Am 10. April 2014 war in einer Pressemeldung der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler zu lesen: „Wenn wir es mit dem Thema Jugendschutz und Suchtprävention ernst nehmen, müssen wir zügig handeln.“ http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-02/jugendliche-besser-schuetzen.html

Von „zügigem Handeln“ ist indes wenig zu bemerken. Den Worten müssen nun endlich Taten folgen.