Neue Studie belegt: Wissen über E-Zigarette noch nicht ausreichend vorhanden

Verband des eZigarettenhandels fordert Politik zur weiteren Aufklärung über die gesundheitspolitischen Chancen auf.

Die aktuelle Studie „E-Zigaretten: Einschätzung von Gesundheitsgefahren und Nutzung zur Tabakentwöhnung“ des Instituts für Therapieforschung München unterstreicht einmal mehr die verzerrte Wahrnehmung hinsichtlich der E-Zigarette in Deutschland und die Bedeutung faktenorientierter Aufklärung. Die Ergebnisse der Untersuchung weisen klar darauf hin, dass besser informierte Verbraucher das tatsächliche Risikoprofil einer E-Zigarette realistischer einschätzen als weniger gut informierte Konsumenten. Gleichzeitig zeigt sich, dass noch immer eine relative Mehrheit (45,7%) denkt, dass E-Zigaretten genauso schädlich sind wie konventionelle Tabakprodukte.

Dac Sprengel, Geschäftsführer des VdeH erklärt dazu: „Die vorliegenden Ergebnisse sind beunruhigend. Zahlreiche Studien renommierter Wissenschaftler weisen eindeutig darauf hin, dass E-Zigaretten deutlich weniger Schadstoffe produzieren als Tabakzigaretten. Wenn nun immer noch jeder zweite Deutsche denkt, dass die E-Zigarette mindestens genauso schädlich ist wie Tabakzigaretten, zeigt dies deutlich auf, dass hier noch weitere Aufklärungsarbeit betrieben werden muss.“

Für Deutschland verdeutlicht die Studie zudem, dass vor allem Raucher die E-Zigarette als das schädlichere Produkt wahrnehmen. Gleichzeitig verweist die Studie darauf, dass die individuelle Risikobewertung sich auch im persönlichen Konsumverhalten niederschlägt. Dazu Dac Sprengel: „Diese Kombination ist besorgniserregend. Die E-Zigarette als Produkt richtet sich explizit an Tabakraucher, die ihre gesundheitlichen Belastungen deutlich reduzieren möchten. Wenn nun vor allem Raucher aufgrund einer falschen Informationslage weiterhin Tabakzigaretten konsumieren, sind sie die größten Verlierer.“

Dac Sprengel weiter: „Die vorliegende Studie ist ein Appell an die Politik, umfangreich und faktenbasiert über die Chancen der E-Zigarette zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit aufzuklären. Andere Regierungen sind hier schon einen Schritt weiter. So ist der Ausschuss für Wissenschaft und Technologie des britischen Parlaments kürzlich in einem Bericht zu dem Schluss gekommen, dass die Chancen der E-Zigarette in der Politik stärker akzeptiert und berücksichtigt werden müssen. Der Bericht, an dem Parlamentarier aller im Unterhaus vertretenen Parteien mitgewirkt haben, stellt fest, dass E-Zigaretten deutlich weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten und daher im Sinne der öffentlichen Gesundheitsversorgung eine spezielle Unterstützung durch die Politik erfahren müssten.“

Abschließend fügt Dac Sprengel hinzu: „Wir, als Vertreter der Interessen von Herstellern und Vertreibern von E-Zigaretten und Zubehör, stehen für Gespräche und Kooperationen gerne bereit, um gemeinsam zu erreichen, dass an die Stelle der Fehlinformationen die bereits vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse treten.“

Über den VdeH

Der Ende 2011 gegründete Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die elektrische Zigaretten und/oder Zubehör vertreiben oder herstellen. Ziel der Verbandsarbeit ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitspolitische Chance, die das Produkt E-Zigarette als Alternative zum Tabakkonsum bietet.

Weiterführende Informationen zur Studienlage finden sich auch unter http://www.vd-eh.de/daten-fakten-zur-e-zigarette-aktueller-stand-der-studien/#fakten.