Drogen- und Suchtbericht 2018 bestätigt Potential der E-Zigarette zur Risikoreduzierung

 

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat gestern den Drogen- und Suchtbericht 2018 der Öffentlichkeit präsentiert. Wie bereits im Jahr 2017 umfasst auch der diesjährige Bericht eine Übersicht zur Faktenlage der E-Zigarette. Der Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH) betrachtet es als positives Zeichen, dass die Statistiken darauf hindeuten, dass E-Zigaretten unter Rauchern zunehmend Akzeptanz finden.

Auch die Drogenbeauftragte bestätigt, dass E-Zigaretten deutlich weniger Schadstoffe als herkömmliche Tabakzigaretten aufweisen:

„Während die Nikotinaufnahme der der klassischen Zigarette entsprechen kann, liegt die Konzentration der weiteren Schadstoffe im E-Zigarettenaerosol bei sachgemäßem Gebrauch allerdings deutlich unter dem Rauch der konventionellen Zigarette.“ (S. 45)

Dac Sprengel, Geschäftsführer des VdeH bestätigt, dass „der Dampf von E-Zigaretten laut Studien mindestens 95 Prozent weniger Schadstoffe als der Rauch von Tabakzigaretten enthält“. Er zeigt sich erfreut, dass die Einschätzung von der Drogenbeauftragten generell geteilt wird. Entsprechend zuversichtlich stimmen den Geschäftsführer des VdeH die von der Drogenbeauftragten vorgestellten Zahlen in Bezug auf die aktuelle Deutsche Befragung zum Rauchverhalten (DEBRA), dass die E-Zigarette „in der Praxis die am häufigsten eingesetzte Methode zur Unterstützung der Tabakentwöhnung“ sei (S. 48).

Besonderes Augenmerk muss dem möglichen Konsum von E-Zigaretten unter Jugendlichen gelten. Statistisch erfasst wird hierbei nur die Nutzung der sehr weit gefassten Altersgruppe von 16 bis 29 Jahren. Im Rahmen des generellen Anstiegs E-Zigaretten Nutzung, nimmt dieser Konsum zu. Es wird aber auch klar, dass aus einmaligem Probierkonsum nicht dauerhafte Nutzung wird. Zudem deuten die weiteren Ergebnisse darauf hin, dass es sich hierbei überwiegend um bisherige regelmäßige Tabakraucher handelt. Laut Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sind mehr als 90 Prozent der Personen, die jemals eine E-Zigarette genutzt haben, regelmäßige oder ehemalige Raucher. Die E-Zigarette erreicht also genau den Personenkreis, für den sie einen gesundheitlichen Nutzen darstellt.

Der Kinder- und Jugendschutz ist und bleibt trotzdem ein wichtiges Anliegen des VdeH, so Dac Sprengel: „Der Verband hat von Anfang an einen starken Jugendschutz gefordert und gefördert: Unsere Mitglieder haben sich schon 2011 freiwillig auf ein Abgabeverbot an Minderjährige verpflichtet und ausdrücklich die entsprechende Änderung des Jugendschutzes vor zwei Jahren begrüßt. Die E-Zigarette ist nicht für  Nichtraucher, Jugendliche oder Kinder gedacht. Deshalb müssen wir in diesem Bereich die Entwicklungen genau beobachten.“

Der VdeH begrüßt, dass sich der aktuelle Drogen- und Suchtbericht auch mit neuen Produkten wie E-Zigaretten ausführlich und differenziert beschäftigt und blickt positiv auf den weiteren Austausch mit der Drogenbeauftragten sowie allen weiteren Beteiligten.

Über den VdeH

Der Ende 2011 gegründete Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die elektrische Zigaretten und/oder Zubehör vertreiben oder herstellen. Ziel der Verbandsarbeit ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitspolitische Chance, die das Produkt E-Zigarette als Alternative zum Tabakkonsum bietet.

 

Kontakt

Dac Sprengel (Geschäftsführer)

E-Mail: dac.sprengel@vd-eh.de

Telefon: +49 (0) 4174 / 502 44 28