Dank eZigarette: 50 Prozent weniger Tabakraucher in sechs Jahren

Jährlich sterben in Deutschland rund 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Über 18 Millionen Deutsche griffen 2014 regelmäßig zur Tabakzigarette.(1) Positiver Trend: Die Zahl der Zigarettenraucher ist zwischen 2012 und 2014 um 1,5 Millionen zurückgegangen. Bis 2025 plant die WHO, die Raucherquote weltweit um 30 Prozent zu senken.(2)

Guter Plan, aber es ist noch deutlich mehr möglich in wesentlich kürzerer Zeit: 50 Prozent weniger Tabakraucher in den nächsten sechs Jahren. Und zwar mit der eZigarette. Dafür ist es aber dringend geboten, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO ihre Blockadehaltung gegenüber dem Produkt aufgibt.

 

Sprunghafter Anstieg der Benutzerzahlen

Parallel zur rückläufigen Raucherquote in Deutschland hat sich die Zahl der regelmäßigen eZigarettennutzer hierzulande in den letzten fünf Jahren von 300.000 (2010) auf 3 Millionen (2015) verzehnfacht. Analysten sagen voraus, dass die deutlich weniger schädliche eZigarette bis 2021 die Tabakzigarette in den Nutzungszahlen überholen wird.(3) In Deutschland bedeutet dies bis zu neun Millionen weniger Tabakraucher – außerdem eine drastisch reduzierte Zahl der durch den Tabakkonsum verursachten Krankheiten und Todesfälle. Voraussetzung ist allerdings, dass der eZigarette eine in Maßen regulierte Entwicklung gestattet wird. Auch dürfen die mit dem Produkt verbundenen Chancen für die Volksgesundheit durch den alleinigen Fokus auf mögliche Schädigungen nicht gemindert werden.

 

Dac Sprengel, Vorsitzender des VdeH: „Durch internationale Kampagnen gegen die eZigarette untergräbt die WHO – und in Deutschland das Deutsche Krebsforschungszentrum als federführendes Kollaborationszentrum – das Potential des Produkts. Die Verantwortlichen müssen sich fragen lassen, warum sie eine so große Chance zur Verbesserung der Weltgesundheit ungenutzt lassen, um sich stattdessen in meist konjunktivischer Form über mögliche gesundheitliche Gefahren auszulassen, die mit der eZigarette verbunden sein könnten.“

 

Und weiter: „Die eZigarette ist kein Gesundheitsprodukt und auch nicht für Jugendliche geeignet. Doch gemessen an der Tabakzigarette ist sie ein deutlich weniger schädliches Produkt für erwachsene Tabakraucher, die nach einer besseren Alternative suchen. Das wird durch viele Vergleichsstudien bewiesen.(4) Auch die WHO und das DKFZ wissen das. Dieses Wissen und die Fakten sollten die Debatte um die eZigarette prägen und nicht irgendwelche Mutmaßungen; immerhin geht es hier um Menschenleben.“

 

(1) Quelle: Statista

(2) Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

(3) Quelle: NACS, Wells Fargo

(4) Quellen: Cahn/Siegel + Fraunhofer Institut